Compliance-Services und Outsourcing von KERBEROS

Unser umfassendes Leistungsspektrum

Unsere Spezialisierung liegt im Bereich der Geldwäscheprävention und AML-Compliance. Wir entwickeln hierfür maßgeschneiderte und praxistaugliche Compliance-Managementsysteme gemäß dem Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz – GwG).

Bei der Compliance-Auslagerung und einem Outsourcing sind wir als externer Geldwäschebeauftragter für Sie tätig. Wir entwirren die komplexen gesetzlichen und regulatorischen Verpflichtungen und passen sie Ihrer individuellen Organisationsstruktur an (Outsourcing und Re-Implementierung).

Compliance
Management
System

Outsourcing + Re-Implementation

Umfassende Risiko-Analysen
Know Your Customer: Authentifizierungs- & Identifizierungsprozesse
Hinweisgeber-System Whistleblower-Hotline
Case Management Fall-Management
Bestellung und Outsourcing Geldwäsche-Beauftragte
Transparenzregister-Verpflichtungen, Sanktionslistenabgleich, PEP-Check
Compliance-Kommunikations­konzept
Behördenschnittstelle zu FIU, Glücksspielaufsicht, LKA, BKA, Staatsanwalt
Umsetzung der Richtlinien und Implementierung der Prozesse
Trainingscurriculum, Schulung und Erfolgskontrolle

Geldwäsche: Compliance-Management-System zur Geldwäscheprävention

Kriminelle nutzen längst nicht nur eigene Waschsalons, um Geld aus Straftaten in den legalen Finanzkreislauf zu bringen. Die Politik hat dies erkannt und erweitert den Kreis der Unternehmen, die verpflichtet werden gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorzugehen. Anfangs konzentrierte sich die Politik auf Banken und Versicherungen. Mittlerweile gehören auch Immobilienmakler, Veranstalter und Vermittler von Glückspielen dazu. Aber auch Güterhändler, wie Kunsthändler, Juweliere und Yachthändler, sind nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet.

Darüber hinaus werden rechtliche Verpflichtungen immer umfangreicher. Um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern, müssen verpflichtete Unternehmen über ein Compliance-Management-System verfügen. Ziel ist der Schutz des Unternehmens, der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter.

Der Geldwäschebeauftragte setzt die Vorschriften zur Geldwäscheprävention in Ihrem Unternehmen um und ist hierfür verantwortlich. Er ist Teil der internen Sicherungsmaßnahmen und der Geschäftsleitung unmittelbar nachgeordnet. Zu den Aufgaben gehört die Durchführung der Risikoanalyse und die Ableitung von Sicherungsmaßnahmen. Zusätzlich schult er die Mitarbeiter zum Thema Geldwäsche (Geldwäschegesetz und Typologien). Der Geldwäschebeauftragte berät bei Transaktionen und Kunden-Identifizierung. Im Ernstfall erstellt der Geldwäschebeauftragte die Verdachtsmeldung und unterstützt bei der Kommunikation mit Behörden (Aufsichtsbehörden, Strafverfolgungsbehörden, FIU).

KERBEROS unterstützt Sie bei der Auslagerung/beim Outsourcing der Geldwäscheprävention. Der externe Geldwäschebeauftragte von KERBEROS ist ein ausgewiesener Compliance-Experte. Unsere Mitarbeiter sind Volljuristen und Wirtschaftsjuristen mit langjähriger Expertise im Bereich Compliance und Geldwäscheprävention. Ihr externer Geldwäschebeauftragten von KERBEROS verfügt über eine vom TÜV Rheinland geprüfte Qualifikation.

Das Prinzip „Know Your Customer“, also „Kenne deinen Kunden“, ist das grundlegende Element einer effektiven Organisation zur Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Wirtschaftskriminalität. Ziel ist es, bei der Anknüpfung der Geschäftsbeziehung die Identität des Kunden zu klären, den wirtschaftlich Berechtigten festzustellen sowie Art und Umfang der Geschäftstätigkeit zu erfahren. Dies erfolgt im Rahmen der Customer Due Diligence. Das KYC-Prinzip geht auf die Empfehlung der FATF zurück. Die Rechtsgrundlage dazu bildete die 3. EU-Anti-Geldwäsche-Richtlinie.

KERBEROS hilft Ihnen bei der Umsetzung der rechtlichen Anforderungen. Das Compliance Management Tool von KERBEROS gibt Ihnen den notwendigen Überblick über Ihre Geschäftspartner.

Die Risikoanalyse des Geldwäschegesetzes bildet den Ursprung für alle Maßnahmen zur Geldwäscheprävention unter dem neuen GwG. Alle kunden-, produkt- und transaktionsbezogenen Risiken der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung werden im eigenen Geschäftsumfeld identifiziert. Anschließend können geeignete Sicherungsmaßnahmen getroffen werden, um Risiken zu verringern und auszuschließen.

KERBEROS stellt Ihnen ausgewiesene Compliance-Experten für die Risikoanalyse Ihres Unternehmens zur Verfügung.

Im Rahmen der internen Sicherungsmaßnahmen sollen verpflichtete Unternehmen ihren Mitarbeitern ermöglichen anonym Hinweise zu Geldwäsche-Verstößen abzugeben.

KERBEROS stellt eine IT-Plattform zur anonymen und sicheren Meldung von Compliance-Verstößen zur Verfügung.

Verdachtsfälle im Bereich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung stammen aus dem IT-Monitoring, aus einer internen/externen Verdachtsmeldung oder einer Behördenanfrage. Auffällige und ungewöhnliche Transaktionen/Geschäftspartner fallen im IT-gestützten Monitoring auf und generieren automatisch einen Fall. Die interne oder externe Verdachtsmeldung wie auch eine Behördenanfrage legt automatisiert oder manuell einen Fall an. Im Case-Management erfolgt eine effektive Bearbeitung von Verdachtsfällen. Die einzelnen Schritte in der Fallbearbeitung werden lückenlos, vollständig und revisionssicher dokumentiert.

Im Rahmen der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie wurde das Transparenzregister in Deutschland eingeführt. Juristische Personen des Privatrechts (z.B. GmbH, AG, Vereine) und eingetragene Personengesellschaften (z.B. OHG, KG) gehören zu den Verpflichteten. Diese müssen Informationen zu den wirtschaftlich Berechtigten übermitteln.

PEP = Politisch exponierte Person

Eine politisch exponierte Person (PEP) ist eine Person, die ein hochrangiges wichtiges öffentliches Amt auf zumindest nationaler Ebene ausübt. Bei diesem Personenkreis besteht aufgrund ihrer Position und ihres Einflusses generell ein erhöhtes Risiko für eine potentielle Beteiligung an Korruption und Bestechung. Darüber hinaus sind deren Familienmitglieder und nahgestehende Personen im Rahmen des Geldwäschegesetzes relevant.

Zu den allgemeinen Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz gehört die Abklärung des PEP-Status bei (potentiellen) Kunden. Verpflichtete Unternehmen müssen im Rahmen der Vertragspartner-Identifizierung feststellen, ob es sich bei Kunden um politisch exponierte Personen handelt. Datenbanken unterschiedlicher Anbieter umfassen Profile von PEP, deren Familienangehörige und nahestehenden Personen. IT-gestützt werden Kundendaten mit den Datenbanken abgeglichen. Bei Übereinstimmungen müssen verstärkte Sorgfaltspflichten ergriffen werden: Die Führungsebene des Unternehmens muss dem Eingehen bzw. dem Fortführen der Kundenbeziehung zustimmen. Die Herkunft der Vermögenswerte des Kunden müssen verifiziert werden. Zusätzlich muss die Geschäftsbeziehung durchgängig verstärkt überwacht werden.

Überprüfung Sanktionslisten

Bei Sanktionslisten handelt es sich um offizielle Verzeichnisse. Hier sind Personen, Gruppen, Organisationen oder Waren aufgeführt, gegen oder für die wirtschaftliche und/oder rechtliche Einschränkungen ausgesprochen wurden. Personen- und organisationsbezogenen Sanktionslisten dienen der weltweiten Terrorismusbekämpfung und der Unterstützung von Embargos.

Die Relevanz von Compliance-Vorgaben ist hoch anerkannt und wird in den Unternehmen entsprechend entwickelt. Die Kommunikation spielt für die erfolgreiche Implementierung von Vorgaben zur Compliance eine entscheidende Rolle. Ein authentisches Bekenntnis zur Regeltreue und Integrität durch die Geschäftsleitung bildet einen essentiellen Anfang in der gesamten Compliance-Kommunikation („Tone from the top“).

Was nutzen die schönsten Regeln, wenn Mitarbeiter sie nicht kennen, nicht akzeptieren und nicht umsetzen? Um alle relevanten Stakeholder zu erreichen sind verschiedene Maßnahmen der internen und externen Kommunikation nötig. Eine strategische Vorgehensweise ist bei der Einführung notwendig. Erst dann werden die Maßnahmen nachhaltig sichergestellt.

KERBEROS trifft den richtigen Ton und unterstützt Sie bei Ihrer Compliance-Kommunikation.

Im Rahmen der Geldwäsche-Prävention und der Strafverfolgung von Geldwäsche sind unterschiedliche Behörden involviert:

  • Aufsichtsbehörden
  • Financial Intelligence Unit (FIU)
  • Bundeskriminalamt (BKA)
  • Landeskriminalamt (LKA)
  • Staatsanwaltschaft

KERBEROS befindet sich im Austausch mit den Ansprechpartnern und übernimmt das Behördenmanagement für Sie.

Leitwerte für das Unternehmen und alle beteiligten Parteien müssen zunächst formuliert und kommuniziert werden. Dies erfolgt in einem Verhaltenskodex oder Code of Conduct. Compliance-Bereiche werden in Richtlinien beschrieben (z.B. Geldwäsche-Richtlinie). Diese Richtlinien werden in Arbeitsanweisungen für Mitarbeiter konkretisiert.

KERBEROS begleitet Sie durch den gesamten Compliance-Prozess und unterstützt Sie bei der Umsetzung zur Regeltreue und Integrität.

Zu den Kernelementen im Compliance-Management und Bestandteil der Compliance-Kommunikation zählt Schulung aller Mitarbeiter. Wichtig ist ein passendes und kontinuierliches Schulungsprogramm. Zuerst müssen die Beteiligten für Compliance-Risiken sensibilisiert werden. Mitarbeiter müssen zuerst wahrnehmen, dass es Compliance-Vorgaben gibt. Erst danach ist die Akzeptanz der Vorgaben möglich, die im regelkonformen Verhalten endet.

KERBEROS unterstützt Sie bei der Erstellung eines passenden Schulungsprogramms. Die Inhalte werden zielgruppengerecht in Form von Präsenzschulungen, als E-Learning oder als Webinar vermittelt.

Folgende Unternehmen sind nach dem Geldwäsche-Gesetz verpflichtet:

  • Kreditinstitute
  • Finanzdienstleistungsinstitute
  • Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute
  • Finanzunternehmen
  • Versicherungsunternehmen
  • Versicherungsvermittler
  • Kapitalverwaltungsgesellschaften
  • Rechtsanwälte, Kammerrechtsbeistände, Patentanwälte und Notare
  • Rechtsbeistände
  • Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte
  • Dienstleister für Gesellschaften und für Treuhandvermögen oder Treuhänder
  • Immobilienmakler
  • Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen
  • Güterhändler, wie z.B.
    • Kraftfahrzeughändler
    • Händler mit Edelsteinen, Perlen und Schmuck
    • Händler mit Kunstwerken, Antiquitätenhändler und Auktionshäuser/Galerien
    • Bootshändler und Yachthändler